Géraudot: Geschichte und Tourismus

Géraudot ist ein gemütliches kleines französisches Dorf im Département Aube und in der Region Grand-Est (früher Region Champagne-Ardenne). Die 16 km2 große Siedlung beherbergt etwa 340 Einwohner, die Géraudois(es) genannt werden, und grenzt an die reizenden Gemeinden Piney, Dosches, Mesnil-Saint-Père und Lusigny-S/-Barse.

Im Mittelalter war die Gemeinde aufgrund ihrer geografischen und historischen Nähe zur Stadt Troyes sehr bekannt. So wurde beispielsweise die Kirche von Gérosdot (alte Schreibweise von Géraudot) von der Stadt Troyes finanziert, die ihr auch denselben Namen wie ihrer Kathedrale gab und so ihre Allianz bewies, so dass die Kirche St-Pierre-et-St-Paul entstand.

In der Folgezeit war die Landnutzung in Géraudot von land- und forstwirtschaftlichen Flächen geprägt, doch in den 1960er Jahren änderte sich dies, als parallel zum Flusslauf der Seine mehrere Stauseen angelegt wurden, um Paris und die Île de France vor Überschwemmungen zu schützen. So wurde aus der Landgemeinde eine Küstengemeinde.

Und heute ist ihr Ruf ganz klar mit ihrer Lage an den Ufern des Lac d'Orient im Herzen des Regionalen Naturparks Forêt d'Orient verbunden, den sie zu nutzen wusste.

Seit der Inbetriebnahme des Lac d'Orient im Jahr 1966 (sowie der benachbarten Seen Lac Amance und Lac du Temple) erlebte Géraudot einen touristischen Aufschwung.

Sein Image entwickelte sich dank des Sandstrandes, dem Plage de Géraudot, weiter. Später folgte die Einführung von Wassersportaktivitäten und -sportarten für die Sommersaison.

In Géraudot entstand auch die berühmte Voie verte des Grands Lacs Seine et Aube (Grüner Weg der großen Seen Seine und Aube), die es allen ermöglicht, die extreme Ruhe in einer sehr geschützten Natur zu genießen. Radfahren und Wandern sind hier an der Tagesordnung.

Hier gibt es auch einen Minigolfplatz und Ora Aventure, das verschiedene nicht motorisierte Fortbewegungsmittel vermietet, um die Natur zu genießen.

Nach Géraudot kommt man ganz einfach, um die Natur, den See und die umliegenden Wälder zu genießen und die geschichtsträchtige Kirche, die seit 2015 unter Denkmalschutz steht, von außen zu entdecken. Aber auch für seine Restaurants, Unterkünfte und Geschäfte, die ebenfalls das unglaubliche Panorama zu schätzen wissen und davon profitieren.

 
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